2011
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25 Jahre Bundesumweltministerium
Stresemannstraße: Berliner Dienstsitz des BMU ab 2011 (Foto: BMU/Geier Maass Pleuser Architekten)
06.06.11 - Das Bundesumweltministerium feiert sein 25-jähriges Bestehen. Ein Vierteljahrhundert, in dem viel für den Umwelt- Klima- und Naturschutz erreicht wurde. Bei der Festveranstaltung diskutieren der amtierende Bundesumweltminister und drei seiner Amtsvorgänger über „Bausteine, Stolpersteine und Meilensteine aus 25 Jahren Umweltpolitik“. Ort der Veranstaltung ist der neue Berliner Dienstsitz in der Stresemannstraße, der anlässlich des Jubiläums offiziell an das Bundesumweltministerium übergeben wird.
nach obenSchritte zur Energiewende vorgestellt – Atomausstieg 2022
(Foto: BMU/dpa)
30.05.2011 - Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen, Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler stellen konkrete Schritte zur Energiewende vor. So werden bis zum Jahre 2022 schrittweise alle Kernkraftwerke in Deutschland abgeschaltet und die erneuerbaren Energien systematisch ausgebaut. Die einzelnen Beschlüsse zur Fortführung des Energiekonzepts und die damit verbundenen Neuregelungen im Umweltrecht sollen am 6. Juni 2011 veröffentlicht werden.
nach obenBundesregierung beschließt Moratorium zur Kernenergie
Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen (l.), und den Ministerpräsidenten David McAllister, Peter Harry Carstensen und Stefan Mappus (hinten v.l.n.r.) (Foto: Bundesregierung/Guido Bergmann)
15. März 2011 - Vor dem Hintergrund der Ereignisse in Japan sollen die Risiken der Kernenergie neu bewerten werden. Dazu hat die Bundesregierung ein Moratorium zur Kernenergie in Deutschland beschlossen, um innerhalb von drei Monaten die Sicherheit aller Kernkraftwerke in Deutschland zu überprüfen. Damit wurden die sieben ältesten Anlagen für die Zeit des Moratoriums vom Netz genommen. Parallel erstellt die Reaktor-Sicherheitskommission einen Anforderungskatalog für eine Sicherheitsüberprüfung der deutschen Kernkraftwerke. Für die Einordnung und Bewertung einer sicheren Nutzung von Kernenergie in Deutschland wurde die Ethikkommission "Sichere Energieversorgung" eingesetzt.
nach obenSchweres Erdbeben in Japan verursacht massiven Atomunfall
Das zerstörte Kernkraftwerk von Fukushima (Foto: imago/UPI Photo)
11. März 2011 - Das schwerste Erdbeben in Japans Geschichte und der darauffolgende Tsunami lösten zum Teil weitreichende Störungen in mehreren japanischen Kernkraftwerken aus. Der Reaktorkomplex Fukushima Daiichi ist dabei so stark zerstört worden, dass größere Mengen radioaktiver Strahlung austreten. Die Bundesregierung trifft daraufhin vorsorglich Maßnahmen zum Strahlenschutz in Deutschland. Aus Japan eingeführte Lebensmittel und Güter werden auf Strahlung hin gemessen sowie die Dekontamination von Flugzeugen und Schiffen aus der Krisenregion vorbereitet.
nach obenEntwurf einer Novelle zum Emissionshandel verabschiedet
(Foto: ddp images)
16. Februar 2011 - Das Bundeskabinett verabschiedet den Entwurf einer Novelle des Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes (TEHG). Mit der TEHG-Novelle sollen weitreichende Änderungen der EU-Emissionshandels-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt werden. Nach europäischem Recht werden ab dem Jahr 2012 der Luftverkehr und ab 2013 weitere Industriebranchen in den Emissionshandel einbezogen. Damit wird der Emissionshandel zwischen 2013 und 2020 den größten Beitrag zur Treibhausgasminderung in Europa leisten. Die verstärkte Harmonisierung des EU-Emissionshandels ab 2013 verringert den Bedarf an besonderen nationalen Regelungen.
nach obenGutachten: Stromversorgung aus 100 % erneuerbaren Energien bis 2050 möglich
(Foto: Fotolia/K.-U. Haessler)
26. Januar 2011 - Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) übergibt dem Bundesumweltminister das Sondergutachten „Wege zur 100 % erneuerbaren Stromversorgung“. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass eine vollständig auf erneuerbare Energien beruhende Stromversorgung in Deutschland bis 2050 möglich ist.
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